Selbsterfahrungsseminare

Der archaische Grundkonflikt mit den Elternteilen


mit der Mutter

Nicht aufgelöste Abhängigkeit, das Verhaftet-Sein in der machtvollen Symbiose mit der Mutter, führt dazu, dass die Identitätsbildung als Frau blockiert wird. 

 

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mit dem Vater

Der „unfreiwillig“ frühe, aber unabdingbare, natürliche „Verlust“ der Mutter als Identifikationsobjekt des männlichen Kindes, erzwingt die existenziell notwendige Hinwendung zum Vater. 

 

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mit dem gegen-geschlechtlichen Elternteil

In dieser Seminar-Trilogie geht es um unbewusst abgeschlossene und aufrechterhaltene Loyalitätsbündnisse zwischen den Generationen, die es aufzuspüren und in weiteren Schritten aufzulösen gilt. 

 

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Auflösung der archaischen Grundkonfliktes mit der Mutter

Nicht aufgelöste Abhängigkeit, das Verhaftet-Sein in der machtvollen Symbiose mit der Mutter, führt dazu, dass die Identitätsbildung als Frau blockiert wird. Das Lebensthema der Mutter ist mit dem Lebensthema der Tochter eng verflochten. Um die Mutter zu heilen, sie an ihrem schmerzlichsten Punkt nicht zu berühren und zu schützen, verzichtet die Tochter auf die Entwicklung wichtiger Persönlichkeitsanteile. Stattdessen übernimmt sie eine spezielle Rolle in der Beziehung zur Mutter, mit der sie die Defizite der Mutter auszugleichen versucht. Mit dem Bedürfnis nach einer „heilen“ Mutter, übernimmt die Tochter nicht nur die fehlende Rolle für die Mutter, sondern entwickelt darüber hinaus diese fehlenden Anteile der Mutter bei sich selbst. So versorgt sich das Kind einerseits selbst und bietet gleichzeitig der Mutter ein Modell an. Wir sprechen in diesem Zusammenhang von der Erschaffung einer „Scheinmutter“.

Abbildung: Isis, ägyptische Göttin, Symbol der Weiblichkeit. Die Kuhhörner (Fruchtbarkeits-symbol) haben die Form eines Halbmondes (ebenfalls ein weiblich belegtes Symbol) und umschließen ein männliches Sonnensymbol. Die Frau mit integrierten weiblichen und männlichen.

Was zunächst nur als Notprogramm im Dienste der Selbsterhaltung gedacht war, setzt jedoch ungeheure Kräfte und ein Feuer der engagierten Leidenschaftlichkeit frei, die das Kind und später auch die Erwachsene dazu veranlasst, jedes erdenkliche Opfer zu bringen, das ganze eigne Sein und Tun in den Dienst dieser genialen Erfindung zu stellen. Diese in frühen Tagen konstruierte Scheinlösung sichert zwar die Weiterentwicklung des Kindes, führt aber zwangsläufig zur Entstehung omnipotenter Instanzen mit deren verwirrenden und verstrickenden Auswirkungen auf das eigene Selbst. Der menschliche Organismus gerät aus der Balance, eine „harmonische Persönlichkeit“ kann sich nicht herausbilden. Das Kind, die Erwachsene erlebt diese jedoch nicht als Schein sondern als ein „So bin ich“. Im Dienste der Autenzität sollte diese Illusion erkannt werden, die darin enthaltenen, ausgelagerte Kraft und Fähigkeit als Eigenes angenommen und reintegriert werden. Dieser Prozess fühlt sich wie ein „Mord“, weil ein Verrat an der Mutter, an. Doch nur so kann sich der Schatten, der auf dem Weg zum Selbst liegt auflösen und das authentische Selbst kann sich entfalten.

Die Auflösung des Treuevertrages findet in vier Schritten statt:

Seminar I :

Die Aufdeckung und Entschlüsselung des entscheidenden Konfliktpunktes zwischen Mutter und Tochter mit Methoden verschiedener Therapierichtungen. Auf diese Weise wird die Bedeutung des Konfliktes für das eigene individuelle Erleben in Form eines Ge- bzw. Verbotes als Frau sichtbar, begreifbar und verstehbar.

 

Seminar II:

Beim Aufdecken der unbewussten Delegationen, Aufträge und Botschaften der weiblichen Linie in der Herkunftsfamilie werden deren tiefgreifende Auswirkungen auf das eigene Sein, bzw. Lebensschicksal erfahrbar. Die Rückgabe der weitergebenen Delegationen und Aufträge und das Erleben der hypothetischen Versorgung der Vorfahrinnen bedeutet einen ersten Befreiungsschritt.

 

Seminar III:

Zum Schutz der Mutter opfert die Tochter die Entwicklung wesentlicher Persönlichkeitsanteile und entwickelt eine Scheinidentität. Dieses Opfer wird in seiner Bedeutung bewusst gemacht, aufgegeben und dann reintegriert.

 

Seminar IV:

Die aufgebaute Scheinidentität wird als umfassende Überlebensstrategie erfahrbar gemacht und verabschiedet. Um die Mutter als Leitfigur loszulassen und ein unabhängiges Leben als Frau zu führen, muss der Gewinn der aus der Erschaffung der Scheinidentität erwachsen ist, aufgegeben werden. Um den Weg zur echten Identitätsentwicklung freizugeben.


Auflösung des archaischen Grundkonfliktes mit dem Vater

Der „unfreiwillig“ frühe, aber unabdingbare, natürliche „Verlust“ der Mutter als Identifikationsobjekt des männlichen Kindes, erzwingt die existenziell notwendige Hinwendung zum Vater.

 

Diese machtvolle Dynamik in der Vater-Sohn-Beziehung führt bei nicht aufgelöster Abhängigkeit zu einer Blockierung beim Aufbau der ganz eigenen Identität als Mann. Die tiefe Sehnsucht nach einem“heilen“ Vater, besonders in der westlichen Welt, führt dazu, dass der Sohn die für den Vater fehlende Rolle, ja, sogar darüber hinaus diese fehlenden Anteile des Vaters selbst entwickelt. So versorgt sich der Sohn einerseits selbst und bietet sich gleichzeitig dem Vater als ein Modell an. Wir sprechen in diesem Zusammenhang von der Erschaffung eines Scheinvaters. Dieser Treuevertrag, der zunächst nur als Notprogramm im Dienste der Selbsterhaltung gedacht war, entfacht jedoch ungeheure Kräfte und setzt  ein Feuer der engagierten Leidenschaftlichkeit frei, die das Kind und später auch den Erwachsenen dazu bringt, jedes erdenkliche Opfer zu bringen, das ganze eigne Sein und Tun in den Dienst dieser genialen Erfindung zu stellen.

Abbildung: Ikarus, der laut der griechischen Sage mit seinem Vater Daedalus zusammen aus der Gefangenschaft unter König Minos auf Kreta entfloh, indem er unter Anleitung seines Vaters Flügel aus Wachs und Federn baute und mit ihm auf diese Weise die Insel verließ. Auf der Flucht wollte er seinen Vater mit seinen fliegerischen Fähigkeiten übertreffen, kam der Sonne zu nahe und stürzte, nachdem der Wachs seine Flügel ealstisch gehalten hatte geschmolzen war, vor den Augen seines Vaters ins Meer und ertrank.

Diese in frühen Tagen konstruierte Scheinlösung sicherte zwar die Weiterentwicklung des Kindes, führte aber zwangsläufig zur Entstehung omnipotenter Instanzen mit deren negativen Auswirkungen für das eigene Selbst. Der menschliche Organismus gerät aus der Balance, eine „harmonische Persönlichkeit“ kann sich nicht mehr herausbilden. Die Entwicklung des Scheinvaters hat Verarmung, Verkümmerung und mangelnde Entfaltung anderer Persönlichkeitsanteile zur Folge. Das Kind entwickelt eine Scheinidentität und reduziert sein Selbst auf die passenden Anteile. Das Kind, der Erwachsene erlebt diese jedoch nicht als Schein sondern als ein „So bin ich“. Dieses muss als Illusion erkannt werden, und die darin enthaltene Kraft und Fähigkeit als Eigenes angenommen und reintegriert werden. Dieser Prozess fühlt sich wie ein „Mord“, ein Verrat am Vater an. Doch nur so kann sich der Schatten, der auf den Weg zum selbst liegt, auflösen, kann sich das authentische Selbst entfalten.

Seminar I:

Die Aufdeckung und Entschlüsselung des entscheidenden Konfliktpunktes zwischen Vater und Sohn mit Methoden verschiedener Therapierichtungen. Auf diese Weise wird die Bedeutung des Konfliktes für das eigene individuelle Erleben als Mann sichtbar, begreifbar und verstehbar.

 

Seminar II:

Beim Aufdecken der unbewussten Delegationen, Aufträge und Botschaften der männlichen Linie in der Herkunftsfamilie werden deren tiefgreifende Auswirkungen auf das eigene Sein und Werdegang auf dem Lebensweg erfahrbar. Die Rückgabe von unpassenden weitergebenen Delegationen und Aufträgen bedeutet einen ersten Befreiungsschritt.

 

Seminar III:

Zum Schutz des Vaters opfert der Sohn die Entwicklung wesentlicher Persönlichkeitsanteile und entwickelt eine Scheinidentität. Dieses Opfer wird bewusst gemacht, aufgegeben und dann reintegriert.

 

Seminar IV:

Die aufgebaute Scheinidentität wird als umfassende Überlebensstrategie erfahrbar gemacht und verabschiedet. Um den Vater als Leitfigur loszulassen, um ein unabhängiges Leben als Mann führen zu können, muss der Gewinn der aus der Erschaffung der Scheinidentität erwachsen ist, aufgegeben werden. Der Weg zur echten Identitätsentwicklung ist frei.

 


Gegengeschlechtlicher Elternteil "Cross-Over"

….oder die Auflösung des archaischen Grundkonfliktes mit dem gegengeschlechtlichen Elternteil.

 

In dieser Seminar-Trilogie geht es um unbewusst abgeschlossene und aufrechterhaltene Loyalitätsbündnisse zwischen den Generationen, die es aufzuspüren und in weiteren Schritten aufzulösen gilt. Der Drang des Kindes, den gegengeschlechtlichen Elternteil für seine erlittenen Defizite oder unerfüllten Wünsche (bzw. ebenfalls alten Loyalitätsverpflichtungen) zu entschädigen, und ihn so zu einem „heilen“ Elternteil zu machen, wird mit dem hohen Preis der Stagnation der eigenen Entwicklung bezahlt. Der Loyalitätsvertrag der Tochter mit ihrem Vater und der des Sohnes mit seiner Mutter verhindert den Reifungsprozess als eigenständiges Geschlechtswesen und wirkt sich damit entscheidend auf die Partnerwahl und generell auf unsere späteren Beziehungsstrukturen mit dem anderen Geschlecht aus. Erst die Auflösung dieses tief verwurzelten Treuebündnisses können wir unsere weibliche oder männliche Identität frei und ohne automatisierte Fremdbestimmung entfalten, und als erwachsen handelndes Subjekt klare, abgegrenzte und gesunde Beziehungen leben.

 

Fotos von Zeus und Athene:

Pallas Athene ist ihrem Vater Zeus treu, indem sie Jungfrau bleibt und keine Nachkommen bekommt, die Zeus gefährlich werden könnten.

 

Aphrodite, Amor und Psyche:

Amor ist seiner narzisstisch gekränkten Mutter Aphrodite treu, und begegnet seiner wunderschönen Frau Psyche nur unerkannt.

Seminar I:

Die Entschlüsselung des Konfliktpunktes zwischen Mutter und Sohn, sowie zwischen Vater und Tochter. Die Bewusstmachung von Beziehungsphantasien, deren Ursprung und Einfluss auf das eigene Leben und die Partnerwahl werden erlebnisorientiert erfahren. Die Skulpturarbeit ermöglicht es, den individuellen Treuevertrag zu verstehen und eine erste Hoffnung schenkende Zukunftsaussicht zu entwickeln.

 

Seminar II und III:

Das Aufdecken und die Weitergabe der machtvollen, handlungsbestimmenden Botschaften, wird mit Hilfe einer Aufstellungsarbeit der gegengeschlechtlichen Ahnenreihe ganzheitlich erfahren. Das individuelle „Heilserum“ wird gefunden und verabreicht.

 

Seminar IV:

Durch die Rückgabe der Rolle und des damit verbundenen Auftrages wird das dahinter verborgene, für den gegengeschlechtlichen Elternteil erbrachte Opfer spürbar und kann durch die segensreichen Wirkung des „Heilserums“ unterstützt, wieder zurückgenommen werden. Am Ende zeigt sich die Möglichkeit frei und selbstbestimmt seines Weges zu gehen.

Kontakt:


Institut für Transgenerative Prozesse

Sabine Lück, Ingrid Alexander

Braunschweiger Str. 7

38176 Wendeburg

Tel: 05303 9704541

eMail: info@itp-wendeburg.de

eMail: info@generation-code.de 


Verlinkungen:


Glückspiele Verlag
www.glueckspiele.info
Deutsche Gesellschaft für systemische Therapie, Beratung und Familientherapie
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