Selbstreport

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ITP Institut für Transgenerative Prozesse

 

www.itp-wendeburg.de

 

info@itp.wendeburg.de

 

 

 

 

 

www.generation-code.de

 

info@generation-code.de

 

Hauptsitz:

 

Sabine Lück

 

Braunschweiger Straße 7

 

38176 Wendeburg

 

Telefon: 05303 9704541 Fax: -42

 

sabinelueck@generation-code.de

 

sabinelueck@itp-wendeburg.de

 

 

 

 

 

 

 

Nebensitz:

 

Ingrid Alexander

 

Grindelhof 73b

 

20146 Hamburg

 

Telefon: 040 46966493

 

ia46@gmx.de

 

info@itp-wendeburg.de

 

 

 

 

 

Institutsleitung:

 

Ingrid Alexander und Sabine Lück

 

Mit unserem Selbstreport möchten wir Sie über alle Aufgaben und Angebote unseres Institutes informieren.

 

Das ITP als (zukünftig) akkreditiertes Institut der DGSF

 

Die Weiterbildungsgänge

 

Ab 2018 können wir aller Voraussicht nach unsere zertifizierten Weiterbildungsgänge nach DGSF Richtlinien anbieten. (Antrag zur Zertifizierung wird  derzeit dort bearbeitet).

 

*Folgende Weiterbildungsgänge entsprechenden den Anforderungen und Qualitätsstandards des DGSF und wurden im Sommer 2018 vom Fort- und Weiterbildungsausschuss der DGSF anerkannt und werden derzeit für die Akkreditierung geprüft.

 

 

 

A) Systemische Beratung DGSF*

 

Der Weiterbildungsgang Systemische Beratung Systemisches Basiswissen umfasst 2 Jahre (570 UE) und kann mit der

 

 

 

B) Systemische Therapie (Aufbauweiterbildung DGSF*)

 

Aufbauweiterbildung Systemische Therapie ergänzt werden.

 

Diese Vertiefte Weiterbildung umfasst 1 Jahr (380 UE).

 

Ein Quereinstieg ist möglich.

 

Als Mitglied des DGSF orientiert sich das Curriculum der Weiterbildung ( lesen Sie bitte unter  https://www.itp-wendeburg.de/weiterbildungen/curriculum/ ) an den Zertifizierungsrichtlinien der Deutschen Gesellschaft für systemische Familientherapie. (Richtlinien gemäß Mitgliederversammlung DGSF 21.9.2016).

 

 

 

In 2017 haben wir bereits einen Weiterbildungsdurchgang Systemische Beratung und Therapie begonnen. Aufgrund langwieriger Anerkennungsprozesse konnten diese bisher nicht zertifiziert werden, berücksichtigen jedoch bereits die Richtlinien des DGSF.

 

Hier werden Grundlagen familientherapeutischer, systemischer Schulen, systemische Diagnostik unter Einbeziehung transgenerationaler Prozesse vermittelt. Wissenschaftstheoretische und epistemologische Positionen, differenzielle Indikationsstellung, Einsatzbereiche, Settings der systemischen Beratung praxisnah unterrichtet und eine individuelle Bezugsmöglichkeit zur individuellen praktischen Arbeit  hergestellt. Hierbei stehen sowohl systemische Gesprächsführung, Fragetechniken, insbesondere emotive Gesprächsstile, als auch systemisch-integrative Interventionsmöglichkeiten und Moderationstechniken im Vordergrund.

 

 Eine besondere Möglichkeit stellt auch der kreative Umgang der therapeutischen Arbeit mit eigens aus der Praxis entwickelten therapeutischen Spielen dar. Neben aktuellen Entwicklungen finden auch Einblicke in die historischen Grundlagen der systemischen Beratung und die unterschiedlichen systemischen Schwerpunkte, wie Organisationsberatung, klassische Paar-und Familienberatung und die unterschiedlichen Aufstellungsmethoden statt.
Des Weiteren gehört zum Basiswissen, die Vermittlung von Fertigkeiten und Fähigkeiten  zum Aufbau und zur Durchführung unterschiedlicher, systemischer Settings. Auf dem Hintergrund Systemischer Beratung als Dienstleistung für unterschiedliche Klientensysteme, werden Kontextanalyse, Auftragsklärung, Motivation-, Lösungs-und Ressourcenorientierung  in Theorie  und Praxis gelehrt.

 

Insbesondere werden hierbei auch systemische Grundhaltungen und die Entwicklung einer beruflichen Identität  des Einzelnen vertieft.
Ein weiterer Schwerpunkt der Weiterbildung stellt die Vermittlung neuester Erkenntnisse und Theorien zu speziellen Familienzusammensetzungen (z.B. Patchwork- oder Adoptiv- und Pflegefamilien, oder mehrfach belastete Familien (durch  Flucht, Trauma, Krankheit, Migration, etc.) dar. Hier  wird der systemische Blick mit den neusten Erkenntnissen über transgenerationale Weitergabe z.B. von Trauma  ergänzt und die Möglichkeiten präventiver Maßnahmen und Interventionen gelehrt. Einfluss und Folgen von traumatischen Erfahrungen auf das Familiensystem und erweiternde  Generationsübergreifende Prozesse  werden vermittelt und eindrucksvoll erfahrbar gemacht.

 

Ein weiteres wichtiges Thema ist die Qualitätssicherung, Zusammenarbeit mit anderen Facheinrichtungen, wie z.B.  Vernetzung, Kooperation etc.

 

 

 

Der Schwerpunkt der vertieften Weiterbildung liegt  auf   systemischen und Familientherapeutische Methoden, Erklärungsmodelle und Therapieansätze auf dem Hintergrund  unterschiedlicher Systemischer  Schulen. Systemische Diagnostik unter Einbeziehung der Mehrgenerationenperspektive und transgenerationaler Prozesse für die Behandlung von Trauma, Angst-und Zwangserkrankungen, Depressionen/Burn-Out, Essstörungen, Suchterkrankungen und Psychosomatik . Traumatischer Stress in der Familie und seine Folgen für  Bindungsstörungen und die Schwächung von Beziehungsfähigkeit . Erkenntnisse der Psychotherapieforschung unter besonderer Berücksichtigung der Mehr- Generationen-Perspektive und deren spezifischer Auswirkung auf die Dynamik  von System und Psyche werden ebenso gelehrt, wie neuste Erkenntnisse der Säuglings-und Kleinkindforschung und der Neurobiologie. Im Mittelpunkt dieser Weiterbildung steht das Erlernen von Fertigkeiten, die dem Aufbau von unterschiedlichen Settings und der Durchführung von therapeutischen Aufstellungs- Arbeiten dienen.
Hierzu gehören auch  systemische, therapeutische Interventionen und Techniken, Gesprächstechniken Ressourcenstärkende Interventionen.

 

Weitere systemische Fortbildungen

 

Weitere systemische Fortbildungen, unsere Aufbaumodule zum Generation-Code® Berater/Therapeut  und Generation-Code® for Kids Berater/Therapeut, aber auch  Inhouse-Weiterbildungen und Schulungen, sowie  Beratungs- und Selbsterfahrungsangebote werden ebenfalls im ITP angeboten.

 

Inzwischen haben wir je 4 Weiterbildungsdurchgänge der Aufbaumodule Generation-Code® und Generation-Code® for Kids durchgeführt.

 

 

 

Weiterbildungsgänge für Generation-Code® im Ausland

 

beginnen ab 2018 in der Schweiz (Bern)

 

sowie 2019 in Polen (Katowice)

 

 

 

 Gesamtübersicht Weiterbildungsangebote des Instituts:

 

·        Systemische Beratung DGSF

 

·       Systemischer Therapeut DGSF

 

·       Aufbaumodule Generation-Code®

 

·       Und Generation-Code® for Kids

 

·       Weiterbildungen im Ausland

 

·       Fachtage im Bereich Frühe Hilfen

 

·       Schulungen zu Eltern- und Fachkräfte Coaching

 

·       Schulungen von Integrationslotsen

 

·       Referentinnen Tätigkeit

 

Siehe  auch Homepage www.itp-wendeburg.de

 

 

 

 

 

Weitere Angebote und Aufgaben des Instituts:

 

Ein wichtiges Motto des Institutes ITP ist die Praxisnahe Vermittlung von Lehrinhalten. Deshalb gehört ein weiterer Schwerpunkt, der sich auf folgende Angebote und Aufgaben des ITP stützt zur Basis unserer Arbeit:

 

·       Selbsterfahrungsworkshops

 

·       Paar- und Familientherapie

 

·       Systemische Beratung/Coaching

 

·       Eltern-Kind-Training

 

·       Angehörigenarbeit

 

·       Biografiearbeit

 

·       Integrationsarbeit und Stärkung von Menschen im Asylverfahren/Flüchtlinge

 

·       Forschung

 

·       Mitarbeit in Arbeits- und Fachgruppen zum Thema Systemische Approbationsausbildung             

 

 

 

Geschichtliche Entwicklung des ITP bis heute

 

Unser 2010 gegründetes Institut für Transgenerative Prozesse (ITP) war und ist das Ergebnis unserer gemeinsamen, professionellen Entwicklung seit unserem Kennenlernen 1993. Wir, Ingrid Alexander* 1946 und Sabine Lück *1964 arbeiteten damals in dem von Frau Alexander mitgegründeten Verein „Die Brücke e. V.“ Therapie und Beratungszentrum in der Sektion Essstörungen. Zeitgleich war Ingrid Alexander als Assistentin und später als Supervisorin Martin Kirschenbaums, in seinem Institut für Integrative Paar- und Familientherapie in Hamburg tätig. Nach dem Tod Martin Kirschenbaums setzten Ingrid Alexander und Alexander Korittko diese wertvolle Arbeit  im Folgeinstitut ISP Institut Systemische Praxis fort. Gleichzeitig war Ingrid Alexander im Zentrum für Angewandte Gesundheitswissenschaften der Universität Lüneburg (Prof Dr. Stimmer und Medika Karoll) als Lehrbeauftragte für Systemische Paar- und Familientherapie tätig.

 

Sabine Lück brachte Erfahrungen aus ihrer Arbeit im Stadtteilzentrum Barmbek und der auf ihrer Ausbildung (NLP) aufbauenden therapeutischen Arbeit in der Praxis Besser-Siegmund (Hamburg) im Bereich Schmerztherapie und Essstörungstherapie mit ein und so zeigte sich schnell ein einvernehmliches, passgenaues Verständnis für therapeutische Vorgehensweisen. Gemeinsam mit einem Team von Sozialpädagogen, Psychologen und Ärzten entwickelten wir ein innovatives, multimodales Konzept, das unter anderem den damals noch unüblichen Einbezug systemischer Theorien und Praktiken beinhaltete. In Gruppen-, Einzel- und Familiensettings erfolgte die praktische Umsetzung mit begleitender Evaluation. Die von unserem Verein maßgeblich eingebrachte Initiierung, die Zusammenarbeit und Vernetzung mit Kliniken und namhaften Instituten sowie speziellen Arbeitskreisen führte zu einer Expertise, die über die Bundesgrenzen hinaus Bekanntheitsgrad erreichte.

 

Als ausgebildete Paar- und Familientherapeutinnen (Institut Kirschenbaum Hamburg), eröffnete sich uns dann in diesem Zusammenhang auch die Gewissheit, dass aller Symptomvielfalt die unablässige Suche des Menschen nach dem authentischen Sein zum Schutze des unverwechselbaren Selbst zugrunde liegt. Dies war dann auch die Quelle, den erworbenen Wissensschatz und die Methodenvielfalt nicht hauptsächlich auf die immer geschicktere Behandlung der Symptomphänomenologie anzuwenden. Wir entdeckten den Archaischen Grundkonflikt, der die gesunde Selbstentfaltung menschlicher Persönlichkeit unter anderem durch Einhaltung von ehernen Treueverträgen mit Eltern und deren Vorfahren blockiert.

 

Das Konzept zur Entschlüsselung des individuellen Generation-Codes® war geboren. Die buchstäblich bahnbrechenden Erfahrungen, die wir nun bei der Umsetzung und Anwendung machten, ermutigten uns dann, ein eigenes Weiterbildungsinstitut im Rahmen unseres Dachverbandes (DGSF) zu gründen.

 

 

 

 

 

Selbstverständnis und Identität

 

 

 

Es ist uns wichtig, Schulen übergreifend mit dem Ziel der Inklusion Lehrinhalte zu entwickeln, zu gestalten und weiterzugeben. Die Systemtheorie mit ihren vielfältigen und vielschichtigen Sicht- und Anwendungsmöglichkeiten dient uns dabei als Eckpfeiler. Strukturen und Regelwerke verstehen wir als unterstützende Arbeitswerkzeuge (Tools), nicht aber als maßgebende Elemente. Wir stimmen hier mit Milton Erikson überein, dass es gilt, das oberste Gebot einzuhalten, nämlich dass „für jeden Klienten*in eigentlich eine ganz eigene Therapieschule ge- bzw. erfunden werden müsste, um ihm gerecht zu werden“.  Der lebendige Fluss, bestimmt durch die wechselseitige Beeinflussung, steht gewünscht und ernstzunehmend, im Gegensatz zum Einfrieren von Systemen, die dann Reduktionismus erzeugen. Unterschiedliche Perspektiven führen dazu, dass du nicht mehr du und ich nicht mehr ich bin, dass Muster da sind, aber wiederum auch nicht, weil sie durch den Lernprozess verändert werden.  Die Grundannahmen der systemischen Theorie und Familientherapie, die wir mit unserem Wissen über intrapsychische Entwicklungen und Prozesse aus tiefenpsychologischer Perspektive unter Einbezug körpertherapeutischer, hypnotherapeutischer und humanistischer  Interventionen ergänzt haben, sind für uns wegweisend. 

 

Die Mehrgenerationenperspektive, die Weiterentwicklung der Hirnforschung mit ihren Gebieten, insbesondere der Epigenese und der Neuroplastizität, sowie die Methodenvielfalt und deren Reichtum, die wir inzwischen erworben hatten, führten uns zu einer Fokussierung auf das transgenerative Geschehen und gaben unserem Institut seinen Namen.  Transaktionen und

 

Transgenerationalität wurden in ihrer gravierenden Bedeutung für das Lebensschicksal eines Menschen für uns richtungsweisend. Biografie Arbeit erhält hier eine neue Dimension, die nicht nur erlaubt, das eigene Geworden-Sein besser zu verstehen, sondern ebenso die Wirkung von generationsübergreifenden Themen in Verbindung mit Beziehungsgestaltung und unbewussten Bindungen mit den Vorfahren, nachvollziehbar macht. Elemente der Pesso/Boyden Therapie (PBSP), die wir während unserer eigenen Ausbildung bei Alberto Pesso und Lowis Perquin  kennengelernt haben,  fanden zudem Eingang in unsere Arbeit, die hier mit der ressourcenorientierten Vorgehensweise der „Implantierung neuer Erinnerungen“ ergänzt wurde.

 

 

 

In den folgenden Jahren hatten wir die Gelegenheit im Rahmen unterschiedlicher Settings mit vielen Menschen beiderlei Geschlechts und unterschiedlichen Alters zu arbeiten, um mit ihnen zusammen die Treueverträge mit Mutter und Vater zu entschlüsseln und „artgerecht“ umzuwandeln und anzupassen. Unsere erstaunlichen Beobachtungen und daraus gewonnenen Erkenntnisse sowie persönlichen Erfahrungen haben wir 2016 in unserem Buch Ahnen auf die Couch beschrieben (Scorpio Verlag).

 

 

 

Aufbauend auf der erforderlichen systemischen Grundausbildung, kann diese sehr wirkungsvolle Methode ebenfalls an unserem Institut erlernt werden.

 

 

 

Ein wichtiges Anliegen des Instituts ist es, die Wirksamkeit und Nachhaltigkeit systemischer Therapie und Beratung mit begleitender Forschung zu verbessern und weiterzuentwickeln.  Lesen Sie hier weiter www.itp-wendeburg.de

 

 

 

 

 

2014 bezog das Institut endlich neue und große Räumlichkeiten in Wendeburg. Hier ist seitdem der Hauptsitz des ITP. Die Weiterbildungsgänge des ITP finden weitestgehend in diesen Räumen statt.

 

Weitere Weiterbildungsgänge (GC) im Ausland beginnen ab 2018 in Polen und der Schweiz.

 

Inzwischen haben wir je 4 Weiterbildungsdurchgänge der Aufbaumodule Generation-Code und Generation-Code for Kids durchgeführt. Ab 2017 führten wir den 1. Weiterbildungsgang für systemische Therapie/Beratung durch. (3 Jahre)

 

Ab 2018 streben wir nun die Zertifizierung unseres Weiterbildungsganges zum Systemischen Therapeut/Berater durch die DGSF an. Siehe auch Curriculum.

 

Hier geht es zu den Weiterbildungsgängen A) Systemische Beratung

und B) Systemische Therapie