Selbstreport

ITP Institut für Transgenerative Prozesse

www.itp-wendeburg.de

info@itp-wendeburg.de

und

www.generation-code.de

info@generation-code.de

 

Hauptsitz:

Sabine Lück

Braunschweiger Straße 7

38176 Wendeburg

Telefon: 05303 9704541 Fax: -42

sabinelueck@generation-code.de

 

Nebensitz:

Ingrid Alexander

Grindelhof 73b

20146 Hamburg

Telefon: 040 46966493

ia46@gmx.de


Institutsleitung:

 

Ingrid Alexander und Sabine Lück

 

Mit unserem Selbstreport möchten wir Sie über alle Aufgaben und Angebote unseres Institutes informieren. Ab 2018 können wir aller Voraussicht nach unsere zertifizierten  Weiterbildungsgänge nach DGSF Richtlinien anbieten. (Antrag zur Zertifizierung wird  derzeit dort bearbeitet).

A) Systemische Beratung DGSF*

B) Systemische Therapie (Aufbauweiterbildung DGSF*)

 

Weitere systemische Fortbildungen, unsere Aufbaumodule zum Generation-Code® Berater/Therapeut  und Generation-Code® for Kids Berater/Therapeut, aber auch  Inhouse-Weiterbildungen und Schulungen, sowie  Beratungs- und Selbsterfahrungsangebote werden im Folgenden ausführlich beschrieben.

 

Geschichtliche Entwicklung des ITP bis heute

 

Als wir – Ingrid Alexander und Sabine Lück – uns 1993 zu ersten Mal begegneten, spürten wir sofort eine besondere Anziehungskraft. Voller Leidenschaft machten wir uns gemeinsam auf die Suche nach Antworten auf die Frage nach dem authentischen Sein.

 

Wir waren damals im Therapiezentrum Die Brücke e.V. in Hamburg im Bereich Essstörungen tätig. Gemeinsam mit anderen KollegInnen entwickelten wir ein systemisch-integratives Konzept zur Behandlung von essgestörten PatientInnen  und ihren Familien. Die spezielle Essstörungstherapie beinhaltete  eine Kombination von Gruppen- und Einzel- und Familiensettings. Als ausgebildete Paar-und Familientherapeutinnen durch Prof. Martin Kirschenbaum und als Mitarbeiterin am Institut für systemisch-integrative Paar-und Familientherapie HH) lag uns beiden der systemische Blick auf unsere Patientinnen und ihren Familien besonders am Herzen. 

 

Die Grundsätze, der von Martin Kirschenbaum entwickelten, wachstumsorientierten, systemisch-integrativen Paar-und Familientherapie  weiter beherzigend, entwickelten wir im Laufe der Jahre  aus unser praktischen , sowie theoretischen Arbeit  heraus ein eigenes therapeutisches Konzept zur Entschlüsselung des sog. individuellen Generation-Codes und der Auflösung der, die Selbstentfaltung  behindernder, kindlicher Treueverträge.

 

Als Eckpfeiler unserer Arbeit dienten uns bis heute in erster Linie die Grundannahmen der Systemischen Theorie und Familientherapie , die wir  aber mit unserem Wissen  über intrapsychische Entwicklungen und Prozesse  aus tiefenpsychologischer Perspektive unter Einbezug körpertherapeutischer, hypnotherapeutischer, humanistischer  Interventionen ergänzt haben . Die Mehrgenerationenperspektive  brachte uns letztlich zur Entdeckung des Archaischen Grundkonfliktes mit seiner, daraus folgenden Notwendigkeit, nämlich der Schließung eines Loyalitätsvertrages des Kindes mit seinen Eltern.

 

Diese archaisch angepasste Schein-Lösung, führt zu einer ganz speziellen, schicksalhaft anmutenden, Verstrickung der einzelnen Geschehnisse in der Familie und den individuellen Biografien der Familienmitglieder. Aus den bekannten Elementen der Familienaufstellung und der Systemischen Strukturaufstellung, haben wir in Verbindung mit Elementen anderer, sehr wirkungsvoller Therapiemethoden und Interventionen eine eigene Form der Aufstellungsarbeit entwickelt, die einen besonderen „Blick“ hinter die jeweilig aktuell agierende Generationen wirft und damit zu einem neuen Focus ganzheitlichen systemischen Verständnisses  verhilft. Biografie- Arbeit erhält hier eine neue Dimension, die nicht nur erlaubt, das eigene Geworden-Sein besser zu verstehen, sondern  ebenso die Wirkung von generationsübergreifenden Themen in Verbindung mit Beziehungsgestaltung und unbewussten Bindungen mit den Vorfahren nachvollziehbar macht.

 

Insbesondere die Intervention mit der nachträglichen Versorgung der Ahnen, mit dem sogenannten Heilserum, um neue Erinnerungen „implantieren“ zu können, die wir 2007 in unsere Arbeit integrierten, bereicherte unser Behandlungskonzept entscheidend.

Elemente der Pesso/Boyden Therapie (BPSB), basierend auf unserer eigenen Ausbildung bei Alberto Pesso und Lowis Perquin, standen dabei Pate. Besonders die Gesprächstechnik des sog. Microtracking (in der Wirkung wie eine Eigenblutbehandlung ) hat ebenso, wie die „Erfindung“ des hypothetisch Idealen in Form von Figuren, Personen, Umständen etc., Eingang in unser Konzept gefunden. Dabei wird die als die passgenau herausgearbeitete, so empfundene, absolut richtige Antwort auf das was gebraucht worden wäre und wird, eingesetzt. Heilungsprozesse werden so in Gang gebracht. In Abwandlung von der Vorstellung des losgelöst rein Idealen, nutzen wir diesen Ansatz, um reale Eltern ideal zu versorgen um sie somit zu glaubhaften, wahrhaft versorgsfähigen Eltern zu kreieren.

 

Unseres Erachtens ist die Treue des Kindes zu seinen realen Eltern so stark, dass eine imaginierte, wenn auch ideale „Fremdmutter“- oder „Fremdvater“-Figur vom Kind–Protagonisten nicht angenommen werden kann, ja in jenem sogar der Verdacht des Verrats aufkommen kann. Die Erfahrung mit diesem empfindlichen Thema hat uns gelehrt, dass eine ideale Versorgung der verwundeten Ahnen, vor allem, wenn deren Bedarf weiter zurückliegt, nur dann als wirklich glaubhaft und echt angenommen werden kann und als heilsam erlebt wird. Das Erlebte hat nicht nur vorübergehenden entlastenden Charakter, sondern wird dauerhaft in das Gedächtnissystem gespeichert.

 

In den folgenden Jahren hatten wir die Gelegenheit im Rahmen unterschiedlicher Settings mit vielen Menschen beiderlei Geschlechts zu arbeiten, um mit Ihnen zusammen die Treueverträge mit Mutter und Vater entschlüsseln und „artgerecht“ umzuwandeln und anzupassen. Unsere erstaunlichen Beobachtungen und daraus gewonnen  Erkenntnisse, sowie persönlichen Erfahrungen haben wir 2016 in unserem Buch Ahnen auf die Couch beschrieben. (Scorpio Verlag). Als Aufbaumodul kann diese sehr wirkungsvolle Methode ebenfalls an unserem Institut erlernt werden.

 

2010 entschlossen wir uns ein eigenes Institut zu gründen, dessen Aufgabe, die Weiterbildung zur/m Systemischen BeraterIn und Systemischen TherapeutIn/FamilientherapeutIn und weiterer Weiterbildungs-Aufbaumodule, aber auch weiterführende Forschungsarbeit zur Wirksamkeit systemischer Therapie/Beratung beinhalten sollte. Ein wichtiges Anliegen des Instituts ist es, unsere Arbeit zu evaluieren und so eine  Wirksamkeit nachweisen zu können. Lesen Sie hier weiter Evaluation www.itp-wendeburg.de

 

Da Sabine Lück inzwischen ins niedersächsische Wendeburg (nähe Braunschweig) gezogen war, bekam das Institut von Anfang an zwei Standpunkte. In Hamburg Ingrid Alexander, die ihre Institutsleitung am ehemaligen Nachfolger des Kirschenbaumsinstitutes aufgab und sich ganz den Aufgaben des ITP zuwenden konnte - in Wendeburg Sabine Lück. Wir beide pendelten, je nachdem wo ein Seminar oder eine Weiterbildung stattfand hin und her.

 

2014 bezog das Institut endlich neue und große Räumlichkeiten in Wendeburg. Hier ist seitdem der Hauptsitz des ITP. Die Weiterbildungsgänge des ITP finden weitestgehend in diesen Räumen statt.

 

Weitere Weiterbildungsgänge (GC) im Ausland beginnen ab 2018 in Polen und der Schweiz.

 

Inzwischen haben wir je 4 Weiterbildungsdurchgänge der Aufbaumodule Generation-Code und Generation-Code for Kids durchgeführt. Ab 2017 führten wir den 1. Weiterbildungsgang für systemische Therapie/Beratung durch. (3 Jahre)

 

Ab 2018 streben wir nun die Zertifizierung unseres Weiterbildungsganges zum Systemischen Therapeut/Berater durch die DGSF an. Siehe auch Curriculum.

 

Hier geht es zu den Weiterbildungsgängen A) Systemische Beratung

und B) Systemische Therapie