Generation-Code for Kids Therapeut/in

Das Konzept von Generation-Code for Kids

Kindertherapie in Gegenwart der Eltern

Hier setzt das Konzept von Generation-Code an. In einem einfühlenden Interview mit emotivem Gesprächsstil, wird zunächst das Kind  in Anwesenheit der Eltern befragt und durch das spiegeln und benennen seiner Gefühle und Gedanken in Kontakt mit sich selbst und dem eigenen Erleben gebracht. Hier zeigt sich dann auf beeindruckende Weise, welches Wissen das Kind darüber hat, was gebraucht wird, was verändert werden muss, damit die Dinge gut werden.

Dieses erste Gespräch ist auf den Grundlagen des PBSP und Feeling Seen (Pesso/Bachg) aufgebaut.

 

Die Transgenerative Bedeutung der Symptome

Durch das ressourcenorientierte Vorgehen entsteht schon im ersten Gespräch  ein  berührender neuer Kontakt zwischen Eltern und Kind, der nachhaltig wirkt. In jedem Fall bereitet er den Boden für den zweiten wichtigen Schritt: die Arbeit mit den Eltern. In einem Elterngespräch haben nun die Eltern die Möglichkeit die transgenerative Bedeutung der vom Kind gezeigten Symptome nachzuvollziehen und auf einer tieferen Ebene zu verstehen.

 

Die unsichtbaren Bindungen mit den eigenen Ahnen erkennen 

Mit der Frage, was sie selbst für ihr Kind besser machen wollten, worin ihr Kind es besser haben sollte, als sie, fokussiert Generation-Code unmittelbar das Lebensthema der Mutter, des Vaters, und stellt den Zusammenhang zum Problemverhalten des Kindes her.

Schnell wird auch deutlich, dass natürlich auch Mutter und Vater, als Kind einen solchen Vertrag mit ihren Eltern eingegangen sind und die „unsichtbaren Bindungen“ mit den eigenen Ahnen werden sichtbar.

So entsteht bei den Eltern eine Verbindung zu sich selbst, zum eigenen Erleben als Kind. Durch dieses „angedockt sein“ an das eigene Erleben, fühlen sich Eltern und Kinder emotional verbunden, können die besondere Qualität ihrer einzigartigen Beziehung als Familienverbund spüren und wertschätzen.

 

Die Bedeutung des Symptoms im ganzheitlichen Familiensystem verstehen- die Elternkompetenz  nachhaltig stärken

Mit Generation-Code for kids werden Eltern und Kinder bei der Suche nach Lösungen für das Problemverhalten  zusammengeführt, anstatt sie, wie heute noch oft üblich auseinander zu reißen.

 

In  wohlwollender Atmosphäre können Veränderungen im Verhalten nachhaltig verankert werden. Die Eltern werden hier nicht, wie so oft, mit Schuldzuweisungen konfrontiert, sondern in die Lage versetzt ihre Verantwortung und die Bedeutung ihres eigenen Verhaltens zu verstehen und in Kontakt mit ihrem eigenen Lebensthema nach Lösungen für sich und ihr Kind zu suchen. Veränderungen geschehen somit auf einer tieferen Ebene und haben Heilung im Hier und Jetzt zur Folge. Die Elternkompetenz wird nachhaltig gestärkt, Nähe und Bindung gefördert.

 

Generation-Code for kids hat sich im Laufe der letzten Jahre aus dem ursprünglich für Erwachsene entwickelten  Therapiekonzept Generation-Code  weiterentwickelt. Hier haben Ingrid Alexander und Sabine Lück bereits vor 16 Jahren mit ihrer Entdeckung eines archaischen Grundkonfliktes zwischen Eltern und Kindern und dem daraus erwachsenden Loyalitätsvertrages des Kindes mit den Eltern, eine eigene Methode entwickelt, die blockierte Identitätsentwicklung  aufzulösen vermag.  Das Konzept wurde seither in vielen  Einzel- oder Gruppensettings mit Erwachsenen sehr erfolgreich eingesetzt. Seit 2011 bieten  Alexander/Lück  das Konzept zur Weiterbildung für Psychotherapeuten, Ärzte und Pädagogen an.

Eine neurobiologische, transgenerative Familientherapie zur Stärkung und Förderung der Bindungsfähigkeit und Beziehungsfähigkeit von Kindern und Eltern.

 Die Weiterbildung beeinhaltet 4 Blockseminare zu je 4 Tagen ( 160 UE) Therapeut GC+ 3 Module GC for Kids  3 Blockseminare zu je 4 Tagen 120 UE. Gesamt 280 UE

 

Modul 1

Was bedeutet Archaischer Grundkonflikt?  Die  Auflösung des Archaischen Grundkonfliktes zwischen Eltern und Kind als Voraussetzung für die Nachhaltigkeit von Elterncoaching.

 

Genogramm der beruflichen Herkunft- den eigenen Loyalitätsvertrag entschlüsseln und seine Bedeutung für die persönliche Entwicklung (beruflich, privat)  erkennen und verstehen.

 

Liebe kann man vererben-  Bindung und Urvertrauen auf dem Hintergrund Epigenetischer und Familientherapeutische Konzepte zur Transgenerativen Weitergabe von Lebenserfahrungen (Trauma/ Defizite/Ressourcen).

 

Modul 2

Das Modell der Ideal versorgten Eltern und Ahnen. Starke Wurzeln! Einführung in die Theorie der Arbeit mit den Ahnen.  Die Entwicklung des individuellen „Heilserums“.

 

Passgenaue Beantwortung kindlicher Grundbedürfnisse auf dem Hintergrund korrigierter elterlicher Kindheitserfahrungen.

 

Modul 3

Was heißt „authentisches Selbst“, „Wahre Identität“.

Bewusstmachung der die Identitätsentwicklung des Kindes blockierenden Muster.

 

Eltern-Kind-Interaktionen verstehen, erkennen und analysieren lernen. Ressourcen der Familie erkennen und für die Entwicklung der bisher nichtentwickelten  Persönlichkeitsanteile des Kindes nutzen lernen.

 

Kontakt-und Bindungsstärkende  Elemente in der Elternbegleitung.

Anleitung zur Selbsthilfe.

 

Modul 4

Verschiedene Einsatzmöglichkeiten von Generation-Code for Kids in den Bereichen

Prävention/Beratung/Begleitung/Therapie.

Aufbau und Leitung einer Generation-Code for Kids  Elterngruppe(coaching).

Generation-Code for Kids in der Familienberatung

Generation-Code in der Einzelberatung.

Das Erstgespräch- Emotionsfokussiertes Interview des Kindes in Anwesenheit der Eltern.

Das Elterngespräch-  Zusammenhänge der Interaktionsmuster zwischen Eltern und Kind auf dem Hintergrund seiner transgenerativen Bedeutung verdeutlichen.

 

Rituale und seine Bedeutung für Übergänge, Loslassen alter Muster etc.

 

Vorbereitung auf die Evaluation

EVALUATION